„Was hältst Du von der Idee …?“

Die Idee – Von ihr geht eine Wirkung aus, die Aufmerksamkeit bündelt sowie eine Kraft, sich in alle Richtungen auszudehnen.

Nicht zuletzt erhält diese Wirkung, gerade bei kreativ Schaffenden, eine erstaunliche Dynamik, da es ihre Stimmen sind, die eine Idee als Geschichte kommunizieren können. Das gibt ihr eine zusätzliche Struktur, vermittelt sie ganzheitlicher, totaler und nachhaltiger.

Vitalisierendes geht von diesen Stories aus, in denen sich der Erzähler ebenso wie der Zuhörer definieren & neu erfinden kann – Ideen die begeistern!

Mit jeder neuen, großen und auch kleinen Idee, die wir so leidenschaftlich und dementsprechend energisch vermitteln, hält jedoch nicht nur die Begeisterung Einzug in das Gespräch.

Es sind meist die unverbesserlichen Realisten, die auch nach den ambitioniertesten Versuchen die Idee umfassend zu beschreiben, nicht mehr dafür übrig haben als Kommentare wie: „Noch so eine Idee … Ihr verzettelt euch“ oder „Werde mal erwachsen und höre auf zu Träumen“.

Talk about your idea!

Doch wer erwartet schon, dass alles was wir sagen oder tun abgenickt wird? Zudem ist es die Hoffnung die bleibt, dass irgendwann auch diese Kritiker ihren Einspruch mit Leidenschaft führen werden. Dann nehmen wir diesen gerne und dankend an, denn die Leidenschaft ist eine der Antriebsfedern unseres Schaffens – das Schaffen von Ideen.

Die Idee von schönen Ideen

„Ich verstehe unter der Idee einen nothwendigen Vernunftbegriff, dem kein congruirender Gegenstand in den Sinnen gegeben werden kann. Also sind unsere jetzt erwogene reine Vernunftbegriffe transscendentale Ideen. Sie sind Begriffe der reinen Vernunft; denn sie betrachten alles Erfahrungserkenntniß als bestimmt durch eine absolute Totalität der Bedingungen. sie sind nicht willkürlich erdichtet, sondern durch die Natur der Vernunft selbst aufgegeben und beziehen sich daher nothwendiger Weise auf den ganzen Verstandesgebrauch.“

Immanuel Kant (1724, deutscher Philosoph)

Immanuel Kant bezeichnet mit der Idee ein Konzept, das zwischen Subjektivem Idealismus und Objektivem Idealismus angesiedelt werden könnte. Eine Idee kann ihm zufolge nur im Verstand entstehen und entzieht sich gänzlich der Erfahrung. Die Transzendente Idee ist für Kant ein Begriff, der in der Sehnsucht des Verstandes liegt, das ihm Gegebene zu überschreiten.

Diesen Leitgedanken greife ich gerne auf und definiere die Idee als ein planbares Arbeitsergebnis



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